Die OTF-Datei vorbereiten
Exportiere die Schrift mit einem gut erkennbaren Familiennamen. Die heruntergeladene Datei endet auf .otf. Bewahre sie an einem dauerhaften Ort auf, bevor du sie installierst oder an ein anderes Gerät sendest.
Wenn bereits eine frühere Version installiert ist, entferne sie zuerst oder ändere den Familiennamen. Das bloße Überschreiben der Datei aktualisiert den Eintrag in der Schriftverwaltung nicht immer zuverlässig.
Installation unter macOS
Öffne die OTF-Datei per Doppelklick. Die Schriftsammlung zeigt eine Vorschau. Klicke auf Schrift installieren und warte, bis die Familie in der Liste erscheint.
Beende Programme, die während der Installation geöffnet waren, und starte sie neu. Falls weiterhin die alte Form erscheint, entferne die frühere Familie in der Schriftsammlung und installiere die neue Datei noch einmal.
Installation unter Windows
Klicke mit der rechten Maustaste auf die OTF-Datei und wähle Installieren. Die Option Für alle Benutzer installieren macht die Schrift für jedes Konto verfügbar, kann aber Administratorrechte verlangen.
Öffne danach die Schriftarten in den Windows-Einstellungen und suche nach dem Familiennamen. Starte dein Schreib- oder Grafikprogramm neu. Bei doppelten Einträgen entfernst du beide Versionen und installierst nur die aktuelle Datei.
Installation unter Linux
Viele Desktopumgebungen öffnen OTF-Dateien in einer Schriftvorschau mit einer Schaltfläche zum Installieren. Alternativ kopierst du die Datei in den Ordner .local/share/fonts in deinem Benutzerverzeichnis.
Aktualisiere anschließend bei Bedarf den Fontcache mit fc-cache -f und starte die Zielanwendung neu. Systemweite Installationen verwenden je nach Distribution andere Ordner und benötigen meist Administratorrechte.
Die Schrift auf anderen Geräten verwenden
Kopiere die OTF-Datei auf das andere Gerät und installiere sie dort auf dieselbe Weise. Dokumente betten eigene Schriften nicht automatisch ein. Empfänger brauchen daher ebenfalls die Datei oder ein Ausgabeformat wie PDF, das die Darstellung festhält.
Behalte auch den ursprünglichen Scan. Die OTF-Datei ist das fertige Ergebnis, enthält aber nicht deine Bearbeitungssitzung. Für spätere Änderungen öffnest du am besten wieder dieselbe Quelldatei im Browser, in dem du sie bearbeitet hast.